Spezielle Themen/Berichte zum ADAC-PIRELLI-ENDURO-CUP und den ausschreibenden Ortsclubs
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PRESSE-APEC
PRESSEBERICHTE ZUM ADAC-PIRELLI-ENDURO-CUP
Motorsport: ADAC Pirelli Enduro Cup 2013 Veranstalter setzen auf die Jugend
Im neuen Jahr startet der ADAC Pirelli Enduro Cup in eine weitere, heiße und actiongeladene Motorsportsaison. Aus Zuschauersicht bleibt dabei alles beim Alten, denn auf die Besucher warten spannende Ren-nen auf vielfältiger Art von Untergrund und abwechslungsreichen Ge-ländevariationen.
Zwei Fahrer gehen für ein Team an den Start und wechseln sich dabei etappenweise ab. Dadurch ist nicht nur das individuelle Geschick des Einzelnen, sondern die Kooperation des Teams für Sieg oder Nieder-lage ausschlaggebend. Innerhalb der 4-stündigen Rennläufe liegt der Fokus somit auf der Verlässlichkeit beider Rennfahrer und der Materi-algüte des Zweirads. Stumpfe Gewalt und Maximalgeschwindigkeit sind dabei zweitrangig. Im Reglement hat sich einiges geändert. Der ADAC Württemberg und die Veranstalter setzen dabei innerhalb der Motorsportbewegung zunehmend auf ihre Jugend.
Folgend die vier wichtigsten Neuerungen der Saison 2013. In den Klassen 1 und 2 wird das Einstiegsalter von 16 auf 14 Jahre verringert. Mit der Klasse J wird in diesem Jahr erstmals ein komplett neues Starterfeld für jugendliche Nachwuchsfahrer zwischen 14 und 17 Jah-ren eingeführt. Die Fahrzeit ist hier auf drei Stunden festgelegt. Auch das technische Regelwerk wurde überarbeitet. Waren die Motorräder nur auf zulassungsfähige Ausführungen beschränkt, können ab der kommenden Saison auch nicht zulassungsfähige Zweiräder starten. In diesem Fall verlangt das Reglement allerdings nach einigen spezifi-schen Enduro-Features, die beispielsweise den Kotflügel und die Lam-penmaske betreffen.
Insgesamt fünf Rennläufe werden in der diesjährigen Saison von Ende Mai bis Ende September 2013 in Kooperation mit den Partnern Pirelli, Jochen Bader Motorsport und Uwe Theilacker Events durchgeführt. Austragungsorte sind Amtzell (25. Mai), Odenheim (22. Juni), Fricken-hausen (6./7. Juli), Baden-Baden (21. September) und Schnaitheim (29. September).
Stuttgart – Seit 1999 wird von den ADAC Ortsclubs eine Enduro-Serie für Einsteiger angeboten. Doch es gibt auch Klassen für Einzelfahrer, echte Crosspiloten und „alte Hasen“, die auf den Stollenreifen die Welt unter die Räder nehmen wollen. Für alle, die Spaß und Sicherheit bei spektakulären Veranstaltungen wollen.
Rennen um die Deutsche Meisterschaft oder um Pokalserien – die Enduro-Szene ist aktiv wie selten und beliebt bei denen, die mit ihren Motorrädern mal so richtig über Stock und Stein brettern wollen. Fünf Veranstaltungen finden sich in diesem Jahr im Programm des Pirelli-Enduro-Cups – beginnend am 16. Juni in Odenheim, das Finale steigt am 22. September in Baden-Baden.
Frank Deuschle ist ein Kenner der Szene – der Sportleiter des MSC Frickenhausen betreut bereits seit 1995 die ambitionierten Crosspiloten. Damals wurde in Frickenhausen erstmals ein Enduro-Cup-Rennen ausgeschrieben – und heute melden sich bis zu 450 Teilnehmer, wenn der Pirelli-Enduro-Cup zwei Tage lang im Terminkalender steht. Starten kann im Prinzip jeder, der Lust hat, abseits asphaltierter Straßen und Wege mal die Erde unter die Stollen zu nehmen. Deuschle: „Wir haben fünf Klassen: Von den Einsteigern, also den Neulingen der Szene, über die Aufsteiger, die Experten, dass sind Crosspiloten, die auch um die Deutsche Meisterschaft kämpfen, über die Senioren über 40 Jahre bis zu den Einzelfahrern“.
Beim Pirelli-Enduro-Cup ist neben dem Spaß vor allem Teamgeist gefragt, denn in der Regel starten jeweils Zweiermannschaften, die abwechselnd vier Stunden über die Cross-Strecken brettern. Ob mit einem oder zwei Motorrädern bleibt dem Team überlassen. Bei den Einzelfahrern beträgt die Zeitvorgabe zwei Stunden. Die Veranstaltungen des Pirelli-Enduro-Cups werden professionell organisiert. Die Teilnehmer sind versichert und die Rettungsmaßnahmen entsprechen den Vorgaben der DMSB-Richtlinien – Spaß und Sicherheit werdend dadurch gewährleistet. Und am Ende der Serie können die Sieger insgesamt 1500 Euro Gesamtpreisgeld unter sich verteilen.
Teilnehmen kann jeder, der sich auf zwei Rädern sicher genug für den wilden Ritt im Gelände fühlt – und bei dem durch den Einsatz professioneller Kommissare auch für die Sicherheit gesorgt ist. Einzige Voraussetzung: Er muss die C-Lizenz des DMSB haben, die in diesem Jahr die seitherige Clublizenz ablöst. Diese C-Lizenz kann über die Internetseite des DMSB (Homepage https://mein.dmsb.de ) angefordert werden – und kostet für ADAC-Mitglieder gerade einmal 20 Euro für die gesamte Saison. Mit dieser Lizenz kann man auch bei anderen Veranstaltungen starten. Ausländische Fahrer – die Serie ist auch in Österreich und der Schweiz sehr beliebt – können eine Veranstaltungslizenz beantragen. Dazu kommt noch die Startgebühr für die Teams bei jedem Rennen, in der auch die Kosten für den Transponder enthalten ist.
Im Kalender für den ADAC-Pirelli-Enduro-Cup stehen für 2012 folgende Termine:
Clubsportausweis T1 Ab diesem Jahr (2012) gibt es keine Clubsportausweise mehr - dieser wird von der C- oder B- oder AI-Lizenz des DMSB ersetzt.
C-Lizenz (kann auch eine B- oder AI-Lizenz sein) Die günstigste Möglichkeit der benötigten DMSB-Lizenz ist die C-Lizenz - bei direkter Beantragung beim DMSB (online).
Für das 4h-Enduro u. alle anderen Rennen ist mind. eine C-Lizenz nötig. Diese C-Lizenz und auch alle weiteren Lizenzen sollte man online beim DMSB beantragen.
Ausländer Für die „Ausländer“ bei den 4h-Enduros wird es eine „Tageslizenz“ geben, die direkt beim Veranstalter nur für das jeweilige Event gültig gekauft werden kann.
Die Tageslizenz wird ca. € 30,-- kosten und wenn man alle Veranstaltungen (z. Zt. 5 Veranstaltungen fährt = 5 x € 30,-- für die Tageslizenz = € 150,-- , rechnen sich die € 50,-- für die Freigabe und die € 30,-- für die Jahreslizenz).
Da dies über die ganze Serie zu einem erheblichen finanziellem Aufwand führen würde, gibt es noch die zweite Möglichkeit: eine DMSB Jahreslizenz!
Diese können auch Ausländer erwerben, wenn sie eine Freigabe ihres nationalen Verbandes beantragen und dann eine Deutsche Lizenz beantragen.
Informationen für die Freigabe gibt es für Österreich OeAMTC: Lizenzen und das direkte Freigabeformular und kostet € 50,--.
Bei nur einer oder zwei Veranstaltungen macht dies aber keinen Sinn.
Unfallversicherung Da viele gleich wieder sagen: -- ihre private Unfallversicherung entfällt wenn mit Lizenz gefahren wird -- noch ein Zusatz dazu: es gibt sicherlich die eine oder andere Unfallversicherung, die Hobbyfahren ohne Lizenz einschließt, die meisten aber sowieso nicht.
Selbst bei denen ist in den meisten Fällen ein „Wettbewerb zur Erreichung von Höchstgeschwindigkeiten bzw. kürzester Fahrzeit“ ausgeschlossen.
Genau hierfür war der Clubsportausweis und dafür ist jetzt die Lizenz da. Sie beinhaltet eine Unfallversicherung genau für den Fall eines Unfalles mit bleibenden Schäden bei Motorsportveranstaltungen.